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Kaufberatung

Sechs Anschlüsse mit 2,5 Gbit

Sechs Buchsen klingen nach Übertreibung, sind aber der Grund, warum man sich diese Geräte überhaupt hinstellt: Jedes Netz bekommt eine eigene Leitung, ohne verwalteten Switch und ohne VLAN-Konfiguration.

Wann sechs Anschlüsse sinnvoll sind

Mit vier Anschlüssen deckst du Internet, Heimnetz, Gästenetz und ein weiteres Netz ab, zum Beispiel für Kameras. Reicht das nicht, gibt es zwei Wege: einen verwalteten Switch mit VLANs, oder mehr Buchsen an der Firewall. Der zweite Weg ist der einfachere, weil jede Trennung physisch bleibt und keine Fehlkonfiguration im Switch ein Netz öffnen kann.

Typische Aufteilung mit sechs Anschlüssen: Internet, Heimnetz, Gäste, Arbeitsgeräte, Kameras oder Hausautomation, dazu ein freier Anschluss für Wartung. Wer nur zwei Netze braucht, zahlt für Buchsen, die leer bleiben.

Alle Geräte auf dieser Seite haben Intel-Netzwerkchips vom Typ i226-V. Unter FreeBSD, auf dem OPNsense aufsetzt, ist das die unkomplizierte Wahl.

Die Geräte

Glovary N150 mit sechs Anschlüssen, 8 GB DDR5 und 128-GB-SSD

Glovary
499,96 € bei Amazon

Preis abgerufen am 01.10.2026 um 00:26 Uhr. Bei Amazon kann er sich jederzeit ändern.

Dasselbe Gerät wie die Barebone-Ausführung, aber fertig bestückt mit 8 GB DDR5 und einer 128-GB-NVMe-SSD. Sechs Intel-i226-V-Anschlüsse mit 2,5 Gbit, lüfterloses Aluminiumgehäuse.

Vorteile
  • Läuft ohne Zukauf: Arbeitsspeicher und SSD sind eingebaut
  • Sechs Anschlüsse mit 2,5 Gbit für getrennte Netze
  • N150 der aktuellen Generation, laut Hersteller 6 Watt Verlustleistung
  • Amazon weist es zeitweise als eines der meistgekauften Geräte dieser Klasse aus
Zu beachten
  • Deutlich teurer als die Barebone-Ausführung, der Aufpreis liegt über den Teilekosten
  • 8 GB und 128 GB sind für Zusatzdienste wie Verkehrsanalyse knapp bemessen
  • Bewertungen sind mit der Barebone-Variante zusammengefasst

Passt zu dir, wenn: du auspacken, anschließen und einrichten willst, ohne den Deckel zu öffnen.

Einordnung: Der bequeme Weg zu sechs Anschlüssen, und derzeit auch der rechnerisch sinnvolle: Riegel und SSD einzeln kosten momentan mehr als der Aufpreis gegenüber der Barebone-Ausführung.
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Glovary N150 Barebone mit sechs 2,5-Gbit-Anschlüssen

Glovary
319,00 € bei Amazon

Preis abgerufen am 01.10.2026 um 00:26 Uhr. Bei Amazon kann er sich jederzeit ändern.

Sechs Intel-i226-V-Anschlüsse mit 2,5 Gbit, aktueller N150-Prozessor, DDR5-Steckplatz und zwei M.2-Steckplätze. Barebone, also ohne Arbeitsspeicher und ohne SSD.

Vorteile
  • Sechs Anschlüsse, damit lassen sich mehrere Netze ohne verwalteten Switch trennen
  • Aktueller N150 mit 6 Watt Verlustleistung laut Hersteller, genug Reserve für Gigabit
  • DDR5 und zwei M.2-Steckplätze, aufrüstbar statt fest verlötet
  • Käufer berichten von problemloser Installation von OPNsense und pfSense
Zu beachten
  • Barebone: Arbeitsspeicher und SSD kosten derzeit zusammen 175 bis 275 Euro extra und müssen eingebaut werden
  • Die Bewertungen des Listings gelten für alle Varianten, also auch für die bestückte Ausführung
  • Zur Temperatur gibt es geteilte Rückmeldungen

Passt zu dir, wenn: du Arbeitsspeicher und SSD selbst einbaust und sechs getrennte Netzwerkanschlüsse brauchst.

Einordnung: Sechs Anschlüsse zum kleinsten Gerätepreis. Rechne die Teile aber dazu: Bei den aktuellen Speicherpreisen liegt die bestückte Ausführung derselben Baureihe meist gleichauf oder darunter.
Bei Amazon ansehen

CWWK N150 Barebone mit sechs 2,5-Gbit-Anschlüssen

CWWK
359,00 € bei Amazon

Preis abgerufen am 01.10.2026 um 00:26 Uhr. Bei Amazon kann er sich jederzeit ändern.

Barebone mit sechs i226-V-Anschlüssen und N150-Prozessor im lüfterlosen Aluminiumgehäuse. DDR5-Steckplatz für bis zu 32 GB, zwei M.2-Steckplätze, dazu SATA und ein MicroSD-Steckplatz.

Vorteile
  • Bis zu 32 GB DDR5 möglich, damit auch für Virtualisierung brauchbar
  • Zwei M.2-Steckplätze, einer davon per Adapter für ein WLAN-Modul nutzbar
  • Sechs Intel-Anschlüsse mit 2,5 Gbit
  • Käufer loben den Support des Herstellers ausdrücklich
Zu beachten
  • Barebone ohne Arbeitsspeicher, SSD und Betriebssystem
  • Ein Käufer berichtet von ungleichmäßig geschliffenen Kontaktflächen am Kühler
  • Für einen einfachen Haushalt ist das Gerät überdimensioniert, was Käufer selbst anmerken

Passt zu dir, wenn: du Reserve für Virtualisierung willst und selbst bestückst.

Einordnung: Technisch die großzügigste Ausstattung in dieser Preisklasse, und die richtige Wahl, wenn 16 oder 32 GB geplant sind. Für eine reine Firewall lohnt der Kauf als Barebone derzeit nicht, dafür ist Speicher zu teuer.
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Dieselbe Platine, verschiedene Namen

Bei den Produktfotos fällt auf, dass sich die Gehäuse dieser Geräte gleichen. Das ist kein Zufall: In diesem Segment verkaufen mehrere Anbieter dieselbe Bauform unter eigenem Namen. Der Markenname taugt deshalb nicht als Unterscheidungsmerkmal. Verglichen gehören Prozessor, Netzwerkchip, Ausstattung und der Preis inklusive Arbeitsspeicher und SSD.

Ein Unterschied bleibt trotzdem: der Support. Käufer berichten sowohl bei CWWK als auch bei Glovary von schnellen Rückmeldungen, in einem Fall bei einem schlecht geschliffenen Kühler. Das ist bei Geräten aus China keine Selbstverständlichkeit.

Wenn es 10 Gbit sein soll

Sobald im Haus mit 10 Gbit verkabelt wird oder ein Glasfaseranschluss direkt an der Firewall enden soll, führt kein Weg an SFP+ vorbei. Dafür gibt es eine eigene Bauform, die zwei Glasfaseranschlüsse mitbringt, dafür aber weniger normale Netzwerkbuchsen hat.

MNBOXCONET S2 mit 10-Gbit-SFP+ und N150

MNBOXCONET
499,99 € bei Amazon

Preis abgerufen am 01.10.2026 um 00:26 Uhr. Bei Amazon kann er sich jederzeit ändern.

Firewall-Appliance mit zwei SFP+-Anschlüssen für 10 Gbit und zwei i226-V-Anschlüssen mit 2,5 Gbit, N150-Prozessor, 8 GB DDR5 und 128-GB-SSD.

Vorteile
  • Zwei 10-Gbit-Anschlüsse über SFP+, in dieser Preisklasse ungewöhnlich
  • Fertig bestückt mit 8 GB DDR5 und 128-GB-SSD
  • N150 mit Reserve für Gigabit und mehr
  • Käufer beschreibt Installation von OPNsense als problemlos, alle Anschlüsse wurden sofort erkannt
Zu beachten
  • Nur zwei Anschlüsse mit RJ45, für mehrere getrennte Netze wird ein Switch nötig
  • SFP+ braucht passende Module oder Kabel, die extra kosten
  • 10 Gbit im Heimnetz nutzt nur, wer intern entsprechend verkabelt ist

Passt zu dir, wenn: du intern 10 Gbit fährst oder einen Glasfaseranschluss direkt anbinden willst.

Einordnung: Das richtige Gerät für schnelle Verbindungen, aber nur dann. Wer bei 1 Gbit bleibt, zahlt für Anschlüsse, die er nie benutzt, und bekommt dafür zwei RJ45-Buchsen weniger.
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