Frage 1
Wie schnell ist deine Leitung?
Bis etwa 500 Mbit reicht der kleinste Prozessor. Bei einem Gigabit-Anschluss sollte es ein aktueller N100 oder N150 sein, sonst bremst die Firewall den Anschluss aus, sobald sie mehr tut als durchreichen.
Kaufberatung statt Bestenliste
Die Geräte sehen alle gleich aus: lüfterloses Aluminiumgehäuse, vier oder sechs Netzwerkbuchsen, irgendein Intel-Prozessor. Der Unterschied steckt in drei Angaben, und eine davon versteckt sich im Kleingedruckten.
Frage 1
Bis etwa 500 Mbit reicht der kleinste Prozessor. Bei einem Gigabit-Anschluss sollte es ein aktueller N100 oder N150 sein, sonst bremst die Firewall den Anschluss aus, sobald sie mehr tut als durchreichen.
Frage 2
Für Internet und ein Heimnetz reichen zwei Anschlüsse, vier sind der Normalfall. Sechs lohnen sich, wenn Gästenetz, Kameras oder Arbeitsgeräte je eine eigene Leitung bekommen sollen statt nur ein eigenes VLAN.
Frage 3
Viele Angebote sind Barebones, also leere Gehäuse. Ohne Arbeitsspeicher und ohne SSD startet nichts. Wer das übersieht, zahlt derzeit am Ende 175 bis 275 Euro mehr als geplant.
Dasselbe Gehäuse gibt es oft zweimal: einmal leer, einmal mit Arbeitsspeicher und SSD. Früher sparte das Barebone Geld. Seit die Speicherpreise gestiegen sind, kostet allein ein 8-GB-Riegel zwischen 130 und 220 Euro, und das fertige Gerät ist meist die günstigere Wahl. Die Rechnung steht unter Barebone oder fertig bestückt.
CWWK, Glovary und andere Anbieter verkaufen sichtbar dieselben Platinen in denselben Gehäusen. Der Markenname sagt in diesem Segment wenig, entscheidend sind Prozessor, Netzwerkchip und Ausstattung. Ein Blick auf die Produktfotos lohnt sich, bevor man einen Aufpreis für einen Namen zahlt.
Amazon fasst die Bewertungen eines Listings zusammen. Die Bewertungen unter dem bestückten Gerät können also größtenteils vom Barebone stammen oder umgekehrt. Deshalb steht auf dieser Seite, welche Variante gemeint ist, und nicht nur eine Sternezahl.
Ich kaufe und teste keine Geräte. Was hier steht, stammt aus Datenblättern, Herstellerangaben und dem, was Käuferinnen und Käufer in Rezensionen wiederholt berichten. Wo eine Angabe unsicher ist, steht das dabei. Preise kommen automatisch von Amazon und tragen ihr Abrufdatum. Wer dahintersteckt, steht unter Über diese Seite.
Anleitungen zur Einrichtung gehören nicht hierher. Wie man eine Firewall auf einem Linux-Server absichert, steht im Sicherheitsbereich von gtkdb.de.